Förderanträge kommen schleppend
Die Weiterentwicklung der Tierhaltung ist einer der Schwerpunkte der aktuellen Agrarpolitik. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert dafür tierhaltende Betriebe, die ihre Ställe hin zu mehr Tierwohl umgestalten wollen. Die Nachfrage ist noch zurückhaltend.
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Seit Beginn des Förderprogramms Anfang März seien 75 Anträge mit einem Fördervolumen von fast 50 Millionen Euro eingegangen.
Über das Bundesprogramm werden zum einen tiergerechtere Stallneubauten und Stallumbauten (Zugang zu Außenklima oder Auslauf) gefördert (investive Förderung). Zum anderen werden die laufenden Mehrkosten anteilig ausgeglichen, die eine besonders tiergerechte Haltung von Schweinen mit sich bringt. Das Programm zum Umbau der Tierhaltung sieht vor, dass eine solche Förderung allen schweinehaltenden Betrieben, also auch solchen Betrieben gewährt werden kann, die bereits heute deutlich tiergerechter wirtschaften („Bestandsbetriebe“).
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