Getreidemarkt
Rumänien setzt Getreide- und Ölsaatenexporte aus
Ausgelöst durch die Corona-Pandemie stoppte die rumänische Regierung nach Angaben des Agrar-Auslandsdienstes des US-Landwirtschaftsministeriums (FAS) den Export von Getreide, Ölsaaten und anderen Produkten an Drittstaaten ab dem 10. April.
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Ziel der Verordnung ist es, die rumänische Nahrungsmittelsicherung zu gewährleisten, da die Befürchtungen zunehmen, dass die Getreide- und Ölsaatenvorräte aufgrund der Exporte zur Neige gehen könnten. Gemäß der Verordnung wird die Ausfuhr von Weizen, Gerste, Hafer, Mais, Reis, Weizenmehl, Sojabohnen, Sonnenblumenkernen, Sonnenblumenöl, Zucker, Backwaren, Sojaschrot und anderen Schroten untersagt. Zwar dürfen EU-Staaten weiterhin rumänische Ware kaufen, aber nur, wenn der importierende Mitgliedsstaat garantieren kann, dass die Produkte innerhalb der Gemeinschaft verbraucht und nicht wieder exportiert werden. Die Einfuhren von Getreide und Ölsaaten aus Drittländern werden nach Angaben des FAS nicht eingeschränkt. Neben den...