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Aktion Schau ins Feld

Immer mehr Transparenz im Pflanzenschutz

Die Aktion „Schau ins Feld!“ erlebte bei ihrem dritten Durchgang einen neuen Anmelderekord. Landwirte legen 2017 in ganz Deutschland über 1000 Schauparzellen am Feldrand an, in denen Anwohner und Interessierte erleben sollen, wie Bestände sich mit und ohne Pflanzenschutz entwickeln. Die Aktion für mehr Transparenz startete 2015 der Industrieverband Agrar.
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Ein Landwirt neben seinem Schild zum Pflanzenschutz, 2016.
Ein Landwirt neben seinem Schild zum Pflanzenschutz, 2016.J. Klein
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Teilnahme steigt um fast 60 Prozent

Über 520 Landwirte aus allen Regionen Deutschlands meldeten sich auf www.die-pflanzenschuetzer.de für die Aktion an. Die Veranstalter schicken dann zur Kultur passende Schilder an die Teilnehmer, die auf den Einsatz und von Pflanzenschutzmitteln und deren Effekte hinweisen.

Landwirte platzieren die Schilder dann auf einer kleinen Schauparzelle, die nicht mit chemischem, mechanischem oder biologischem Pflanzenschutz behandelt wurde, so dass der Effekt für Passanten erlebbar ist.

Breites Interesse der Landwirte

Die Landwirte stammen aus allen Regionen Deutschlands – vom Alpenvorland bis nach Ostfriesland. Spitzenreiter ist in diesem Jahr Niedersachsen mit 101 Feldern, gefolgt von Bayern mit 73 und Baden-Württemberg mit 66 Feldern.

Die Teilnehmer vertreten dabei über 30 verschiedene Nutzpflanzen – von Hauptackerkulturen wie Weizen oder Mais, den Obst- und Gemüseanbau mit Kartoffeln, Zwiebeln oder Erdbeeren über den Weinbau bis hin zu Nischenkulturen wie Nutzhanf oder Kräutern.

Erstmals haben sich in diesem Jahr auch Landwirte mit ihren Winterkulturen sowie ökologisch wirtschaftende Betriebe angemeldet. Die Diskussion rund um die Schilder läuft auf Facebook unter www.facebook.com/pflanzenschuetzer.

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