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Gülledüngung

Fließfähig gehts schnell zur Wurzel

Um Nährstoffverluste bei der Gülledüngung zu vermeiden, muss sie möglichst schnell an die Wurzel gelangen. Voraussetzung dafür ist, dass die Gülle fließfähig ist. Dazu gibt es verschiedenen Möglichkeiten. Drei dvon sind die Verdünnung mit Wasser, die Separierung und die Biogasvergärung.
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Um Nährstoffverluste zu vermindern, hilft die Separierung. Das Interesse daran wächst. In vielen Regionen stehen bereits mobile Anlagen zur Verfügung.
Um Nährstoffverluste zu vermindern, hilft die Separierung. Das Interesse daran wächst. In vielen Regionen stehen bereits mobile Anlagen zur Verfügung. Messner
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Gülle zur Grünlanddüngung sollte einen Trockensubstanzgehalt von fünf bis sechs Prozent nicht überschreiten. Ansonsten sind Futterverschmutzungen an der Tagesordnung oder es muss mit Nährstoffverlusten gerechnet werden. Gleiches gilt für faserreiche, dickflüssige Gärreste. Dies gilt insbesondere für die Ausbringung in den Sommermonaten.




Verdünnung mit Wasser



Eine Verdünnung mit Wasser im Verhältnis 1:1 kann die gasförmigen Stickstoffemissionen deutlich verringern. Im Gegenzug muss allerdings mehr Menge ausgebracht werden. Zudem steigt der Bodendruck, da mehr Gesamtgewicht auf die Fläche gefahren wird. Die Verdünnung der Gülle mit Wasser bietet sich vor allem bei Betrieben mit hofnahen Flächen an, idealerweise kombiniert mit einer Verschlauchung.




Separierung in zwei Phasen



Bei der Separierung fallen neben einem dünnflüssigen Fugat rund zwölf bis 20 Prozent der Ausgangsmenge als Feststoff an. Meist kommen Pressschneckenseparatoren zum Einsatz. Sie haben - je nach Trockensubstanzgehalt des Ausgangsmaterials - einen Durchsatz von 5,0 bis 15,0 m³ pro Stunde. Die TS-Gehalte nach der Separierung liegen häufig in der Festphase zwischen 20 und 30 Prozent, die flüssige Phase liegt bei einem TS-Gehalt von fünf bis sechs Prozent.




Vergärung in der Biogasanlage



Die VErgärung im Biogasfermenter verändert die Substrate und sorgt bie den entstehenden Gärresten zu einer Zunahme positiver Eigenschaften. Dazu zählen eine geringere Geruchsbelästigung, verbesserte Fließfähigkeit, mehr Ammoniumstickstoff und Verlust der Keimfähigkeit bei manchen Unkrautsamen.

Näheres zu diesen Formen der Güllebehandlung erfahren Sie in BWagrar Heft 30, das am Freitag, 27. Juli 2018 zu Ihnen ins Haus kommt. In Heft 31 informieren wir über verschiedene Güllezusätze.

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