Warum Obst und Gemüse beanstandet werden
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Der häufigste Grund für Beanstandungen in der Kategorie „Obst und Gemüse“ waren Verstöße bei der Kennzeichnung und Aufmachung (50,5 Prozent). Nicht zulässige Pflanzenschutzmittelrückstände und andere Verunreinigungen machten 22,9 Prozent aller Beanstandungen aus, mikrobiologische Verunreinigungen elf Prozent.
Tomaten, Schinken, Käse, Basilikum, Olivenöl – bei der Zubereitung einer Pizza kommen viele Einzelzutaten zusammen. An diesem Beispiel zeigt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf der Internationalen Grünen Woche vom 18. bis 27. Januar in Berlin, wie Lebensmittel in Deutschland untersucht werden und welche Gründe es gibt, warum die Überwachungsbehörden der Bundesländer Lebensmittel beanstanden. Der Stand des BVL ist in der Sonderschau des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (Halle 23a) zu finden.
Solche und andere Erkenntnisse zur Belastungssituation unserer Lebensmittel zeigt das BVL am Beispiel einer Riesenpizza. Dem BVL werden die von den Bundesländern gesammelten Untersuchungsergebnisse zu Lebensmitteln gemeldet. Das BVL erstellt dann für Deutschland einen Gesamtbericht, den Jahresbericht zum mehrjährigen nationalen Kontrollplan.
Vergleichbare Laborergebnisse
Außerdem unterstützt das BVL mit seinen Referenzlaboren die Bundesländer bei der Überwachung. So veranstalten die Referenzlabore Vergleichsuntersuchungen, an denen die Untersuchungslabore der Bundesländer teilnehmen. Damit wird sichergestellt, dass bei Untersuchungen von Lebensmitteln von Glücksburg bis nach Sonthofen, von Selfkant bis nach Görlitz vergleichbare Ergebnisse erzielt werden. Standards gelten dabei von der Probenahme, der Probenvorbereitung bis zur eigentlichen Bestimmung möglicher Rückstände im Laborgroßgerät wie einem Massenspektrometer. Der BVL-Stand vermittelt den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in eine solche Vergleichsuntersuchung.





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