Ölsaaten
EU-Rapsernteschätzung deutlich gekürzt
Auf die ungünstigen Vegetationsbedingungen hat die EU-Kommission mit der Kürzung der Raps-Ertragsschätzung um vier Prozent reagiert und senkt damit die Ernteprognose deutlich.
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In ihrer jüngsten Schätzung hat die EU-Kommission die Rapsernte auf 20,8 Millionen Tonnen avisiert und damit die Zahl gegenüber dem Vormonat um 823.000 Tonnen reduziert. Und das, obwohl sie gleichzeitig die Anbauflächenschätzung aufgrund kleinerer Korrekturen für Dänemark und Lettland auf 6,84 Millionen Hektar angehoben hatte. Aber die bisher prognostizierten Erträge waren zu hoch. Trockenheit im Nordosten und ein sehr kalter Frühling im Südosten haben den Feldbeständen wohl mehr zugesetzt als bislang angenommen. Die Ertragsschätzungen wurden gegenüber dem Vormonat teils deutlich zurückgenommen, so wird für Rumänien ein Minus von 13 Prozent erwartet, für Deutschland, und auch für Bulgarien rund zehn Prozent weniger veranschlagt als noch...