Stabilisierungstendenzen an den Terminmärkten
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So positiv die Stabilisierungstendenzen auch sind, das Marktumfeld bleibt weiter schwierig. Global nehmen die Milchanlieferungen in der EU und in den USA wieder stärker zu. Die großen Exporteure lagen im März bei +1,8 Prozent, die EU bei +1,7 Prozent. In Deutschland waren es in der Kalenderwoche KW 18 +0,4 Prozent. Unter normalen Bedingungen könnte der Markt diese Mengen vielleicht ohne größeren Preisdruck aufnehmen. Mit den globalen Auswirkungen der Corona-Krise durch den Wegfall der gesamten Außer-Haus-Verpflegung und des Tourismus sowie der Erschwernisse im Export ist der Markt jedoch weiter aus dem Gleichgewicht.
Der gesamte Milchwirtschaft steht unter Preisdruck
Hatte es zu Beginn der Krise zunächst die Molkereien getroffen, die für südeuropäische Exportmärkte und Großverbraucher produzieren, so gerät inzwischen die gesamte Milchwirtschaft unter Preisdruck. Dazu haben auch zu Monatsbeginn die mit 78 ct/kg deutlichen Abschläge bei Butter beigetragen, die alleine 3,5 ct/kg am Milchpreis ausmachen.
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