Französische Weichweizenexporte nach unten korrigiert
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Das Vorjahresvolumen dürfte damit dennoch um knapp 25 Prozent übertroffen werden. Auch in die EU dürfte Frankreich mit den aktuell avisierten 8,0 Millionen Tonnen rund 59.000 Tonnen weniger liefern als bislang erwartet und damit dennoch knapp 31 Prozent mehr als im vergangenen Wirtschaftsjahr.
Bereits im Zuge seiner April-Schätzung senkte FranceAgriMer die Prognose für Weichweizenexporte in Drittländer. Begründet wurde dies mit der geringeren Wettbewerbsfähigkeit französischer Lieferungen auf dem Weltmarkt. Der durch die Invasion Russlands ausgelöste Preisanstieg dürfte die Aktivitäten der Importeure nach dem massiven Nachfrageanstieg im März gebremst haben. Zudem dürften die Restriktionen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in China die Ausfuhren drosseln, zumal China in der laufenden Saison einen der größten Abnehmer französischer Partien darstellt.
Aufgrund geringerer Ausfuhren dürften die französischen Weichweizenbestände im Wirtschaftsjahr 2021/22 größer ausfallen als bislang erwartet. So korrigierte FranceAgriMer seine April-Schätzung um 230.000 Tonnen auf 3,22 Millionen Tonnen nach oben. Damit dürfte die laufende Saison ein Fünf-Jahres-Hoch erreichen.
Auch die Maisbestände Frankreichs dürften in der Saison 2021/22 nach jüngsten Angaben mit 2,18 Millionen Tonnen rund 165.000 Tonnen größer ausfallen als noch im April avisiert. Eine geringere Verwendung in Futtermitteln veranlasste zu der Abwärtskorrektur. Ausschlaggebend dabei ist die Ausbreitung der Vogelgrippe.
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