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Seligweiler Kartoffeltag

Strom tötet das Kraut

Wie geht es mit der Krautkontrolle weiter, wenn chemische Krautminderer nicht mehr zugelassen sind? Eine Beseitigung des Kartoffelkrauts mit elektrischem Strom wird aktuell geprüft.
Veröffentlicht am
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Pixabay.com / J. Klein
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Der Strom, der von einem Gerät am Traktor abgegeben wird, zerstört laut Dr. Rolf Peters von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen das Chlorophyll im Kraut, die Pflanze wird dann inaktiv. Das erklärte der Anbaufachmann auf dem Seligweiler Kartoffeltag in Ulm. Auf der höchsten getesteten Stromstufe wird die Knolle aber auch von Strom durchströmt und im Inneren braun.

Das sehe dann aus wie Hohlherzigkeit. „Ich kann mir aber vorstellen, dass wir in Zukunft bei einer schwächeren Stromstärke eine funktionierende Krautabtötung hinkriegen, ohne die Knollen zu bräunen“, sagt Dr. Peters. Versuche zu dem Thema laufen. Allerdings sollte klar sein, dass diese Methode trotzdem ein neues Gerät erforderlich macht und Energie verbraucht.

Gegenüber dem Abflammen des Krauts bestehe aber eine sehr viel geringere Brandgefahr. „Nutzen Sie die Zeit bis zum Ende der Zulassung von Reglone, um sich mit alternativen Methoden zum Krautmindern, wie dem Krautschläger, vertraut zu machen", rät Peters den Kartoffelanbauern.

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