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Zucker- und Futterrüben

Notfallmittel gegen Bohnen- und Pfirsichblattlaus

Das Unternehmen Nufarm Deutschland GmbH hat für das Produkt Carnadine eine Notfallzulassung nach Artikel 53 für die Indikation gegen die Schwarze Bohnenblattlaus und die Pfirsichblattlaus in Zuckerrüben und Futterrüben erhalten. Das Insektizid Carnadine basiert auf dem Wirkstoff Acetamiprid, welcher in der EU kürzlich für 15 Jahre zugelassen wurde.
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Damit die Rüben sspäter in der Vegetation gut dastehen, benötigen sie einen angemessenen Schutz - vor allem während der Jugendentwicklung.
Damit die Rüben sspäter in der Vegetation gut dastehen, benötigen sie einen angemessenen Schutz - vor allem während der Jugendentwicklung.J. Klein
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Die Aufwandmenge pro Behandlung beträgt 0,2 l/ha bei niedrigem bis mittlerem und 0,25 l/ha bei hohem Befallsdruck. Es sind zwei Behandlungen im Abstand von mindestens 14 Tagen zugelassen. In Zuckerrüben und Futterrüben ist Carnadine vom Zwei-Blatt-Stadium bis zum Reihenschluss (BBCH 12 – 39) einsetzbar. Es ist eine Wartezeit von 35 Tagen zu berücksichtigen.

Unterschied zu anderen Wirkstoffen


Carnadine ist eine Alternative zu Pyrethroiden, die stark resistenzgefährdet sind. Acetamiprid gehört zur Gruppe der Neonicotinoide, dennoch unterscheidet sich die Substanz nach Unternehmensangaben maßgeblich von den anderen Wirkstoffen der Gruppe, deren Verwendung in den vergangenen Jahren eingeschränkt wurde.

Acetamiprid wurde nach Angabe des Herstellers als nicht bienengefährlich eingestuft.

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