Paris: Rapskurse nur mit leichtem Plus
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Den Notierungen mangelt es derzeit an Eigendynamik und richtungsweisenden Impulsen. Die kleine EU-Rapsernte 2020 ist eingepreist; sie wurde durch EU-Kommission und IGC zuletzt noch einmal bestätigt. Zwar fallen die Erträge im Schnitt etwas besser aus als zunächst gedacht, doch mit 15,4 Mio. t in der EU-27 bleibt es bei einem ähnlich schwachen Ergebnis wie 2019, das die Resultate vergangener Jahre teilweise deutlich verfehlt.
Am Biodieselmarkt ist die Nachfrage stetig bis lebhaft, doch Rapsmethylester steht noch nicht im Fokus der Beimischer, die - bevor sie auf winterfeste Ware umstellen müssen - noch möglichst viel preisgünstiges SME und PME verwenden. Vom kräftigen Zuwachs der Sojabohnenkurse in Chicago konnten die Rapsnotierungen offenbar kaum profitieren. Normalerweise schließen sich die Rapsnotierungen bei kräftigen Kurssteigerungen in Chicago der festen Tendenz an, aber diesmal ist das kaum eingetroffen.
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