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Ölsaaten

Komfortable Versorgung drückt die Kurse

Die global mehr als komfortable Ölsaatenversorgung drückte die Notierungen für Raps in den Handelstagen um den Monatswechsel kräftig nach unten.
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Die anfängliche Besorgnis einer deutlich geringeren Sojaerzeugung in Südamerika aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen, wird sich in dem Maße wohl nicht bewahrheiten. In Brasilien hat die Sojaernte bereits begonnen, in Argentinien steht sie kurz bevor.

Die Erntearbeiten in Brasilien sind gut gestartet. Unterdessen stiegen die Temperaturen in Argentinien zuletzt deutlich an. Es bleibt abzuwarten, ob es nicht doch zu heiß und trocken wird. Bisher erwartet das US-Landwirtschaftsministerium, dass Argentinien seine Sojaerzeugung nach dem katastrophalen Erntejahr 2023 auf rund 50 Millionen Tonnen verdoppeln und Brasilien seine Rekordernte von 160 Millionen Tonnen im Vorjahr wohl nur knapp verfehlen dürfte.

Die komfortable Ölsaatenerzeugung zeigt sich auch im EU-Außenhandel. Nach jüngsten Angaben der EU-Kommission exportierte die EU in den ersten sieben Monaten der laufenden Saison rund 357.272 Tonnen Raps. Damit bleiben die Ausfuhren deutlich hinter den beiden vorigen Wirtschaftsjahren 2022/23 und 2021/22 mit 389.237 Tonnen und 386.017 Tonnen zurück. Das drückt auf die Kurse.

Zusätzlich zogen die US-Sojanotierungen die Kurse nach unten. Die Sorge um die chinesische Nachfrage und die zunehmende Konkurrenz aus Brasilien belasteten den US-Sojakurs und die Notierungen für Sojaöl.
 

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