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Schlachthof eG Gärtringen

Fleisch aus der Region

Der Schlachthof Gärtringen hatte am Sonntag, 30. April 2017, zur Gläsernen Produktion geladen. Rund 6000 Besucher ließen sich Schlachtablauf, Zerlegung und Wurstproduktion erklären. Bei strahlendem Sonnenschein genossen sie die Köstlichkeiten des Schlemmermarktes.
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Wilhelm Dengler, Vorsitzender und Geschäftsführer der Schlachthof eG in Gärtringen, freut sich über den Andrang bei der Gläsernen Produktion. Bei strahlendem Sonnenschein kamen am 30. April 2017 rund 6000 Besucher.
Wilhelm Dengler, Vorsitzender und Geschäftsführer der Schlachthof eG in Gärtringen, freut sich über den Andrang bei der Gläsernen Produktion. Bei strahlendem Sonnenschein kamen am 30. April 2017 rund 6000 Besucher.Krehl
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Gärtringen, Landkreis Böblingen, 30. April 2017

Wilhelm Dengler blinzelt. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel. Der enorme Arbeitsaufwand zur Organisation der Gläsernen Produktion ist ihm nicht anzumerken. Sein Team und er haben gute Arbeit geleistet. Das tolle Wetter lässt die Besucher strömen. Der Vorsitzende und Geschäftsführer der Schlachthof eG in Gärtringen (Landkreis Böblingen) freut sich. Die Vorbereitung in den vergangenen Wochen zahlt sich nun aus.

Radius von 50 Kilometer

Die Schlachthof eG Landkreis Böblingen betreibt die Schlachtanlage in Gärtringen. Sie wurde 1992 gegründet und im Mai 1995 in Betrieb genommen. Die eingetragene Genossenschaft zählt rund 50 Metzgerei- und 70 landwirtschaftliche Betriebe als Mitglieder. Der Einzugsbereich erstreckt sich über einen Radius von rund 50 km von Freudenstadt über Stuttgart bis Ludwigsburg, von Calw über Tübingen bis Reutlingen. Die Genossenschaft finanziert sich über Dienstleistungsgebühren, erklärt Dengler. Der Vorsitzende hält selbst rund 2000 Mastschweine und bewirtschaftet 200 Hektar in Jettingen-Sindlingen.

Bedeutung für die Region

Geschlachtet werden wöchentlich etwa

  • 900 bis 1000 Schweine,
  • 60 bis 80 Rinder und
  • 50 bis 80 Lämmer.

Das bewältigt die Lohnschlächterei Willi Schäfer mit ihren rund 14 Beschäftigten. Mit insgesamt über 20 Beschäftigten und den Arbeitskräften in den Metzgereien und Erzeugerbetrieben hat der Schlachthof Gärtringen eine große wirtschaftliche Bedeutung für die gesamte Region.

Sonntags beispielsweise startet der Betrieb um etwa 23.30 Uhr. So stehen den Metzgern in der Nacht zum Montag bereits um zwei bis drei Uhr morgens erste Schweinehälften frisch aus der Schlachtung zur Verfügung, ist beim Rundgang zu erfahren.

Regionale Ausrichtung

Die Transportwege sind kurz, die Herkunft nachvollziehbar und die Metzgerversorgung mit frischer Ware gewährleistet, nennt Dengler wichtige Vorteile der regionalen Ausrichtung. Das Kombiband in der Schlachthalle ermöglicht die alternative Schlachtung von Rindern, Schweinen und Schafen.
Der alte Kombistall kann 80 Rinder oder 300 Schweine aufnehmen. Der neue Schweineauftriebsstall mit Fütterung und Tränken ist für rund 300 Tiere konzipiert.

Schlemmen in der Sonne

Beim Rundgang im Schlachthof erhalten die Besucher allerhand Eindrücke vom Schlachtablauf über die Fleischzerlegung bis zur Wurstproduktion. Wieder in der Sonne, informieren zahlreiche Stände

  • von der Erzeugergemeinschaft,
  • Metzgern,
  • dem Fleischmarkt,
  • der Firma Haag Fleischgroßhandel und
  • dem Kreisbauernverband Böblingen

über Haltung und Herkunft der Schlachttiere sowie das vielfältige Angebot von Fleisch und Wurst.

Schließlich locken das sonnige Wetter, die leckeren Angebote im Schlemmermarkt und in den Festzelten. Bei allerlei Köstlichkeiten – auch für „Nichtfleischesser“ – lässt sich trefflich verweilen.

 

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