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Milchanlieferung

Milch bleibt knapp

Im ersten Drittel von 2022 haben die Molkereien in Deutschland rund 10,6 Millionen Tonnen Kuhmilch erfasst. Damit stand den milchverarbeitenden Betrieben von Januar bis April rund 1,7 Prozent weniger Rohstoff zur Verfügung als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im April lagen die Mengen mit 2,6 Prozent noch deutlicher unter der Vorjahreslinie.

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In den aktuellen Daten zur Herstellung von Milchprodukten zeigt sich, dass sich das gedämpft verlaufende Rohstoffaufkommen rückläufig auf die Herstellung von Milcherzeugnissen auswirkte. Im April 2022 wurden überwiegend weniger Milchprodukte hergestellt. Die deutlichsten Produktionsrückgänge waren dabei bei Kondensmilch (-9,6 Prozent) und bei Konsummilch (-7,3 Prozent) zu verzeichnen. In einem geringeren Umfang wurde ebenfalls Magermilchpulver hergestellt. Das Minus belief sich auf knapp 5 Prozent.

Im April weniger Butter und Käse produziert

Auch Butter und Käse wurden im April weniger produziert. Der Rückstand zum Vorjahresmonat lag hier jeweils bei 4,1 Prozent. Bei Käse wurden damit die Mengen des Vorjahresmonates den dritten Monat in Folge verfehlt. Bei Butter wurde das Vorjahresniveau den zweiten Monat in Folge unterschritten. Auch die Produktion von Vollmilchpulver lag deutlich unter dem Volumen aus April 2021 (-3,0 Prozent), nachdem die Mengen im März 2022 noch deutlich überschritten wurden. Bei der Herstellung von Sahneerzeugnissen wurden die Mengen aus April 2021 hingegen um 9,5 Prozent deutlich überschritten, nachdem diese im März noch unterschritten wurden. Auch Frischprodukte und Molkenpulver lagen in der Produktion über den Mengen des Vorjahres.

Insgesamt rückläufige Tendenzen

In der kumulierten Betrachtung der ersten vier Monate dieses Jahres überwogen ebenfalls rückläufige Tendenzen. Der deutlichste Rückstand ergab sich in der Produktion von Magermilchpulver (-14,4 Prozent). Auch Konsummilch, Sauermilcherzeugnisse und Butter verfehlten die Niveaus des entsprechenden Vorjahreszeitraumes. Vollmilchpulver hingegen wurde von Januar bis April 2022 deutlich mehr hergestellt als im ersten Jahresdrittel 2021.

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