Getreidemarkt in der EU Weizenkurse in Paris folgen US-Weizen ins Minus
Schwache Vorgaben aus Übersee bescherten Weizen in Paris zur Wochenmitte kräftige Ver-luste.
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Schwache Vorgaben aus Übersee bescherten Weizen in Paris zur Wochenmitte kräftige Ver-luste.
Von Durchfall bis zur Depression: Bis zu fünf Prozent aller Weizenkonsumenten leiden an einer Unverträglichkeit von Weizen, die körperliche und psychische Krankheiten verursachen kann. Als ein möglicher Auslöser gelten bestimmte Proteine im Weizen.
Der unerwartet lange Aufwärtstrend der Weizennotierungen ist vorerst beendet.
Mit nur 3 Tagen weist Paris eine nicht ganz so lange Aufwärtstendenz auf wie Chicago, wo Weizen seit 6 Tagen im grünen Bereich schloss.
In seiner jüngsten Monatsbilanz erwartet der Internationale Getreiderat (IGC) eine Ausweitung des weltweiten Maisanbaues und gleichzeitig eine Reduzierung der Weizenflächen.
In seiner jüngsten Prognose für das Wirtschaftsjahr 2016/17 geht Strategie Grains von steigenden Weizenexporten und sinkenden Vorräten aus.
Unter dem Druck schwacher US-Weizenkurse setzte auch in Paris eine starke Abwärtsbewe-gung ein. Zusätzlich wird der Fronttermin März durch lebhafte Kontraktglattstellungen belastet, da er bald ausläuft.
Im Gegensatz zur EU-28 verzeichnet Kanada einen lebhaften Weizenmarkt mit einem Preisniveau deutlich über dem Vorjahr.
In den vergangenen Tagen konnte sich an der Terminbörse in Paris häufig eine feste Tendenz für die Weizenkurse durchsetzen.
In Paris waren die Weizenkurse gekennzeichnet von stetiger Schwäche, zuletzt aufgehalten durch den etwas schwächeren Eurokurs.
In den USA haben die Feldbestände an Winterweizen nicht unter der Kälte und dem Schnee gelitten.
Mit dem schwächeren Rubel haben die russischen Getreideexporte im vergangenen Dezember kräftig an Fahrt aufgenommen und mit 3,8 Millionen Tonnen ein Rekordhoch erreicht.
Die Analysten von Tallage haben ihre erste Versorgungsschätzung für die EU-Weizenernte des Wirtschaftsjahres 2016/17 veröffentlicht.
An der Börse in Paris überwog in den vergangenen Tagen eine feste Tendenz, allerdings musste am Mittwoch, 27. Januar, ein Teil der Gewinne wieder abgegeben werden.
Die US-Farmer drillten im Herbst 2015 die kleinste Weizenanbaufläche seit der Ernte 2010, wobei der Anbau von Hard Red Winter sogar auf ein 30-Jahrestief schrumpfen soll.
Forscher der Universität Hohenheim arbeiten an einem neuen Verfahren zur Züchtung pilzresistenter Weizensorten. Das BMBF fördert das internationale Projekt mit 1,6 Mio. Euro.
Weizen wird weltweit auf über 215 Millionen Hektar angebaut und ist neben Reis und Mais die wichtigste Nutzpflanze. Mit Hilfe der Entschlüsselung des Weizengenoms sollen züchterisch die Toleranz und Resistenz gegenüber Trockenheit und Hitze sowie neuen Krankheiten verbessert werden.
Am Brotgetreidemarkt ist es sehr ruhig. Dazu tragen die rückläufigen Gebote bei, welche die Abgabebereitschaft der Landwirte vermindern.
Der sinkende Eurokurs könnte die Konkurrenzfähigkeit deutschen Getreides verbessern. Das stärkt die Erwartung von Marktteilnehmern, dass sich hiesiges Getreide am Weltmarkt ir-gendwann einer regen Nachfrage erfreuen wird.
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