Getreide Trotz schwachem Euro verliert Weizen in Paris
Die Weizenkurse in Paris legten vor dem vergangenen Wochenende noch einmal zu. Ungünstiges Wetter rund um den Globus und der schwächere Euro gaben den Notierungen Auftrieb.
Geben Sie einen Suchbegriff ein
oder nutzen Sie einen Webcode aus dem Magazin.
Die Weizenkurse in Paris legten vor dem vergangenen Wochenende noch einmal zu. Ungünstiges Wetter rund um den Globus und der schwächere Euro gaben den Notierungen Auftrieb.
Aufgrund der trocken warmen Witterung und der schnellen Entwicklung der Pflanzen ist die Infektionsgefahr in den Winterweizen- Beständen meist gering. Ist deshalb eine Pause angesagt? Mitnichten! Das aktuelle Wetter bietet günstige Infektionsbedingungen für Mehltau.
Die Prognose zur ukrainischen Getreideernte 2018 wurde erstmals auf 65,8 Millionen Tonnen gesetzt. Das wären knapp vier Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr.
Die Weizenkurse in Paris sind in der zurückliegenden Woche den schwächeren US-Notierungen nach unten gefolgt. Darüber hinaus belasteten die umfangreichen globalen Vorräte und der feste Euro.
In seinem aktuellen Monatsbericht hat das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) seine Schätzung für die globale Weizenerzeugung im Wirtschaftsjahr 2017/18 auf knapp 759,8 Millionen Tonnen leicht nach oben korrigiert. Das wären etwa 0,13 Prozent mehr als im Vormonat prognostiziert wurde und 1,2...
Die Weizenkurse in Paris standen in der vergangenen Woche unter dem Eindruck des französischen Bahnstreiks, der zu erheblichen logistischen Problemen führte und den Warenfluss sowohl innerhalb Frankreichs als auch in das benachbarte Ausland massiv störte.
Die US-Weizenkurse waren in der vergangenen Woche primär von den Witterungsbedingungen in den US-Anbaugebieten getrieben.
Die seit 2011 bestehende Weizen Initiative ist von Paris nach Berlin umgezogen. Die Initiative forscht daran, Weizen resistenter zu machen und die Erträge zu steigern.
Mit einem kräftigen Plus startete der Weizen-terminmarkt nach Ostern und wurde dabei be-feuert von den festen US-Weizenkursen und der Aussicht, dass 2018/19 weniger Weizen aus den USA zur Verfügung stehen könnte.
Die Weizenkurse in Paris schwanken weiter. Eine Woche hoch, eine Woche runter. Eine klare Richtung fehlt.
Die SaatenUnion sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt. Das vermittelte sie im Rahmen einer Fachpressekonferenz in Frankfurt.
Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat in seinem März-Report die globale Weizenerzeugung im Wirtschaftsjahr 2017/18 gegenüber der Vormonatsprognose unverändert auf 758,8 Millionen Tonnen geschätzt.
Der europäische Dachverband der Getreide- und Ölsaatenhändler (Coceral) erwartet einen Rückgang der Erzeugung von Weichweizen in der EU.
Die Weizenkurse in Paris kamen ebenso wie die US-Notierungen nach dem USDA-Bericht der vergangenen Woche unter Druck. Die Aussicht auf eine üppige globale Versorgung hat Bör-senteilnehmer dazu bewogen, ihre Kaufkontrakte aufzulösen und aufgelaufene Gewinne mitzu-nehmen.
In diesem Wirtschaftsjahr köchelt der deutsche Außenhandel nur auf Sparflamme. Die Getreideausfuhren brachen um ein Drittel ein, die Einfuhren indes um zehn Prozent.
Die Weizenkurse in Paris konnten das hohe Niveau der Vorwoche nicht halten. Der Mais erlebte einen kräftigen Kurssprung.
Die Getreideernte 2018 in der EU-28 wurde jüngst von der EU-Kommission auf 304 Millionen Tonnen geschätzt und würde somit zwei Millionen Tonnen kleiner als im Vorjahr ausfallen.
Die Weizenkurse in Paris profitieren von der aktuellen Kältewelle in der EU-28 mit teilweise zweistelligen Minusgraden.
Die Weizenkurse in Paris konnten sich jüngst gegen die Entwicklung in Übersee behaupten. Gründe sind internationale Ausschreibungen und möglicherweise die deutlich sinkenden Temperaturen.
Schriftgröße
Kontrast
Menü sichtbar
Einstellungen
Geben Sie die Postleitzahl Ihres Orts ein.